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Richtige Entscheidungen treffen

IIDA legte schon immer Wert auf die ganzheitliche Begleitung der Studenten. Die Ausbildung ihrer handwerklichen Fähigkeiten und die gleichzeitige Charakterentwicklung durch Verhaltensschulung sind gleichermaßen ein großes Anliegen. In Daniel Moses fand IIDA im vergangenen Jahr einen vollzeitlichen Berater, der sich sowohl um die Charakterbildung der jungen Menschen als auch um ihr geistliches Wachstum kümmert.

 

So hat Gott mich bis heute geführt

Meine Heimat ist das Ruhrgebiet, wo ich zusammen mit drei Geschwistern aufwuchs. Während sie mit mir schwanger war befand sich meine Mutter in großer persönlicher Not. Christen aus der Nachbarschaft halfen ihr damals tatkräftig, und durch sie wurden meine Eltern letztendlich zu einem lebendigen Glauben an Jesus Christus geführt. Diese Christen waren die Eltern von Jochen Tewes. So war ich es gewohnt schon als Kind an Gottesdiensten und Veranstaltungen verschiedener Gemeinden teilzunehmen. Mich interessierten vor allem Missionsgeschichten aus Ländern in Afrika oder Indien.

Michael Miezal aus Sierra Leone

Diesen Bericht schreibt Michael Miezal aus Sierra Leone, kurz nach einem 
Besuch in Regent, jener Ort, an dem vor gut zwei Monaten eine Lawine aus 
Erde, Felsbrocken, Schlamm und Wassermassen mehrere hundert Menschen unter 
sich begrub. An einer von Soldaten bewachten Absperrung steht ein Haus, das 
halb weggerissen wurde. 4 Menschen starben darin. Vor dieser bedrohlichen 
Kulisse, treffen wir eine Gruppe von gut 20 Opfern, denen wir als 
Inter-Mission helfen wollen. Sie wurden ausgewählt, da sie von niemandem 
sonst Hilfe erhalten.

Ein besonderer Ausflug

Am 28 September 2016 machten sich alle Kinder aus unserem Kinderheim in Alamathi zusammen mit den Mitarbeitern frühmorgens um 8.30 Uhr zu einem großen Ausflug auf. Uns standen zwei Busse der St. Joseph Schule zur Verfügung. Wir sind Gott dankbar, dass er uns eine gute, sichere Reise  schenkte.

Unser erstes Ziel war das Eisenbahnmuseum in Perambur. Die Kinder bestaunten das Model einer Lokomotive und verschiedene Waggons. Die kleinen Zugfahrten, die wir dort unternehmen konnten, und auch das Spielen im Park machten allen großen Spaß.

Kinder von der Straße finden neues Leben

Die Heimleiterin unseres Rehoboth-Heimes in der südindischen Stadt V. berichtet, dass kürzlich die Mutter von zwei ihrer Kinder sich das Leben genommen hat. Sonia und Sharmila waren sehr traurig, dass es ihnen nicht gelungen war, ihre Mutter auf einen guten Weg zu bringen. Ihr Mann hatte sie längst verlassen und sie lebte in einer Elendshütte auf dem Bürgersteig, sammelte Abfälle und war von morgens bis abends betrunken. Hier hatten auch die beiden Mädchen früher gelebt, so wie die meisten Kinder, die heute im Rehoboth leben.

Bihar im Winter 2015/2016

Welches Bild hat man in Kopf, wenn man an Indien denkt. Viele Menschen? Männer, die im Tempel eine Holzfi gur anbeten? Arbeiter in brütender Hitze? Oder Kinder, die sich freuen, weil sie gerade eine kleine Tafel Schokolade bekommen haben? Ich weiß nicht, was Sie vor Augen haben, aber sicherlich nicht, dass hier in Bihar (Nordindien) gerade tiefster Winter herrscht mit Tagen, an denen die Sonne oft nur ein bis zwei Stunden zu sehen ist.

Start des Ebola-Hilfsprogramms für Witwen und Waisen

Diesen Beitrag schreibe ich kurz nach meiner Ankunft in Sierra Leone. In einer Grundschule in Grafton fand soeben ein Treffen mit Ebola-Witwen statt, die durch Spenden aus dem Weihnachtsprojekt unterstützt werden sollen. Das kleine Lehrerzimmer füllte sich immer mehr mit Frauen, die ihre Männer - und in den meisten Fällen weitere Familienmitglieder - durch Ebola verloren haben. Nie zuvor war ich in einem Raum mit so viel Traurigkeit. Einige Frauen erzählten. Die Stimmung war beklemmend.