Häufige gestellte Fragen

Sie fragen – wir antworten. An dieser Stelle beantworten wir Ihnen viele Fragen, die wir als Inter-Mission häufig erhalten. Diese betreffen die Organisation, Patenschaften, Spenden, Verwaltung und Werbung. Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns einfach Ihre Frage per Mail: info@inter-mission.de oder rufen Sie uns an: +49 511 28374-0

Persönliche Patenschaften

Was ist das Besondere an einer Patenschaft?

Eine Patenschaft ist ein sehr schöner Weg, mit regelmäßigen, monatlichen Beiträgen einerseits gezielt vor Ort zu helfen und andererseits einen persönlichen Bezug zu einem Menschen oder Hilfsprojekt zu entwickeln.

Welche Unterlagen bekomme ich als Pate?

Das bekommen Sie, wenn Sie eine Patenschaft übernehmen:

Aktuelle Infos
2-monatlich die Inter-Missions-Zeitung "Persönlich" mit aktuellen Themen und Informationen rund um die Projekte sowie Hintergründe und Berichte aus den Projektländern und Infos über unsere Organisation.

Fürs Finanzamt
Einmal jährlich, im Januar, eine Zuwendungsbestätigung über Ihre Patenbeiträge zur Vorlage beim Finanzamt. Patenschafts-Beiträge können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Das bekommen Sie zusätzlich, wenn Sie eine Patenschaft für ein Kind im Heim, im Dorfentwicklungsprojekt oder für einen Lehrling im Ausbildungszentrum übernehmen
• Persönliche Patenschafts-Unterlagen mit Foto und Lebenssituation Ihres Patenkindes.
• Einen Weihnachtsbrief und aus den Dorfentwicklungsprojekten einen Jahresbericht
• Einmal im Jahr ein aktuelles Foto Ihres Patenkindes.

Unsere Missionare senden uns halbjährliche Berichte zum Stand der Dinge in ihrer Gemeinde und Region, die wir an Sie weiterleiten.

Wie lange dauert eine Kinderpatenschaft?

Eine Patenschaft ist immer eine Förderung auf Zeit und gerade bei Kindern oftmals abhängig vom Alter des Eintrittes in unser Hilfsprojekt. Die Dauer der Patenschaft ist abhängig von den Erfordernissen vor Ort. Sollte ihr Patenkind aus der Förderung „herauswachsen“, werden wir Ihnen gerne einen neuen Vorschlag zu einem Patenkind zukommen lassen. Wird eine weitere Förderung Ihres Patenkindes in Bezug auf eine Ausbildung möglich, werden wir Sie hierzu gerne informieren und Ihnen die Möglichkeit geben, weiterhin als Pate genau dieses Kind zu begleiten.

Als Inter-Missions-Pate helfen Sie so lange Sie möchten. Die Patenschaft können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen.
Wenn Sie Ihre Patenschaft aufgeben wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns rechtzeitig benachrichtigen, damit wir das Kind, den Jugendlichen, den Lehrer oder den Missionar an einen neuen Unterstützer weitergeben können.

Gehe ich eine vertragliche Verpflichtung ein?

Nein, Sie gehen keine vertragliche Verpflichtung ein. Sie können Ihr Engagement jederzeit, ohne Angabe von Gründen, beenden.

Welche Formen der persönlichen Patenschaft gibt es?

Aktuell können Sie folgende persönliche Patenschaften bei der Inter-Mission übernehmen:

Indien
Kind im Kinderheim 39 €
Kind im Dorfentwicklungsprojekt 31 €
Kind in der Tagesschule 15 €
Berufsausbildung im Ausbildungszentrum 60 €
Berufsausbildung im Community College 30 €
Unterstützung eines einheimischen Missionars 70 €

Indonesien
Unterstützung eines einheimischen Lehrers 70 €

Nepal
Kind im Dorfentwicklungsprojekt 31 €

Ghana (Afrika)
Kind im Waisenheim 39 €

Sierra Leone (Afrika)
Schülerförderung in Kingtom 39 €
Dorfentwicklung in Kadada 31 €
Unterstützung eines einheimischen Lehrers 70 €

Welche Formen der persönlichen Patenschaft gibt es?

Aktuell können Sie folgende persönliche Patenschaften bei der Inter-Mission übernehmen:

Persönliche Patenschaft Indien
Kind im Kinderheim 39 € Kind im Dorfentwicklungsprojekt 31 € Kind in der Tagesschule 15 € Berufsausbildung im Ausbildungszentrum 60 € Berufsausbildung im Community College 30 € Unterstützung eines einheimischen Missionars 70 €

Persönliche Patenschaft Indonesien
Kind im Dorfentwicklungsprojekt 31 €

Persönliche Patenschaft Nepal
Unterstützung eines einheimischen Lehrers 70 €

Persönliche Patenschaft Ghana (Afrika)
Kind im Kinderheim für Blinde (Makeni) 39 € Hilfe für Ebola-Waisen (Dorfentwicklung) 31 € Kind im Dorfentwicklungsprojekt (Kadada) 31 € Unterstützung eines einheimischen Lehrers 70 €

Persönliche Patenschaft Sierra Leone (Afrika)
Kind im Waisenheim 39 €

Was geschieht mit Kindern, die keine Paten haben?

Die Inter-Mission gibt Spendern immer die Möglichkeit der freien Spende oder aber dort zu helfen, wo es am nötigsten ist. Aus diesem Pool werden übergangsweise u.a. die Kinder gefördert, die noch keinen Paten haben.

Wie kann ich Anteil am Leben meines Patenkindes haben?

Die Entwicklung Ihres Patenkindes können Sie 1x jährlich dem persönlichen Brief entnehmen. Bei kleinen Kindern wird dieser Brief oft von Projektmitarbeitern geschrieben. Meist malen die Kinder Ihnen dann aber ein kleines Bild. Des Weiteren berichten wir in unserem 2-monatlich erscheinenden Spendermagazin „Persönlich“ immer mal wieder aus den einzelnen Projekten.

Auch Ihr Patenkind freut sich über Post. Selbst ein kurzer Gruß ist ein Zeichen liebevoller Wertschätzung und trägt zur Entwicklung eines Kindes bei. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Unterstützung Ihres Patenkindes ist neben der finanziellen Unterstützung das Gebet. Wir glauben fest daran, dass Gebet etwas bewirkt und das Leben Ihres Patenkindes dadurch positiv verändert wird. Wenn Sie die Patenschaft für ein Kind übernehmen, haben Sie so immer die Möglichkeit, ein aktiver Teil seines Lebens zu sein.

Kann ich meinem „Patenkind“ schreiben?

Jedem Paten ist es möglich, mit seinem „Kind" (Lehrling, Missionar, Lehrer) in Briefkontakt zu treten.
Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie bei einer Patenschaft für Kinder in einer Tagesstätte kein spezielles Kind, sondern die ganze Gruppe fördern. Dies gilt ebenso für einen Jugendlichen im Community College. Generell sollten Sie allerdings wissen: Für die Menschen in unseren Projekten ist „Briefe schreiben und erhalten" etwas Besonderes. Die Lebensumstände, Erziehung und Kultur erschweren diese Art des Austausches, die uns so alltäglich ist. Die Kinder stammen in der Regel aus der sozial schwächsten Schicht. Ihre Eltern sind fast ausschließlich Analphabeten, so dass den Kindern von Haus aus Briefe schreiben nicht bekannt ist, und aufgrund jahrelanger Unterernährung sind die Kinder oft in ihrer geistigen Entwicklung weit zurück. Vielleicht ist Ihr Kind aber auch noch nicht im Schulalter, so dass dann die Betreuer anstelle des Kindes ein paar Zeilen schreiben. Dies alles sind Gründe, wenn die Briefe aus den Projekten manchmal stereotyp oder vielleicht belanglos klingen. In vielen Fällen ist es aber geglückt, einen echten und persönlichen Austausch aufzubauen. Und wenn dann den Briefen auch noch Fotos der Paten beigelegt werden, ist die Freude doppelt so groß.

Wir möchten Sie um Geduld bitten, wenn die Antwort auf Ihre Post einige Monate auf sich warten lässt. Die Laufzeiten für die Briefe sind wegen der geographischen Distanz, der notwendigen Zeit für die Übersetzung und Weiterleitung und auch wegen der etwas anderen Mentalität oftmals sehr lang.

Je nach Projekt gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Zusendung eines Briefes.
Bereits in Englisch verfasste Briefe können teilweise auch direkt zu unserem Projektpartner vor Ort versandt werden. Diese werden dann weitergeleitet. Briefe in deutscher Sprache senden Sie bitte immer an unsere Zentrale in Hannover. (Inter-Mission, Lohweg 11, 30559 Hannover) Wir werden diese dann für Sie übersetzen und weiterleiten.

Unser Zweigbüro in Indien, an das Sie bitte ihre in Englisch verfassten Briefe senden, lautet:

Inter-Mission
c/o John Samuel (91597 68869)
for (Patenschaftskennnumer)
#66, 3rd floor,
Varalakshmi Nagar, 1st street,
Maduravayal, Chennai – 600095, TN
INDIA

In Chennai (Madras) werden die englischsprachigen Briefe dann in die jeweilige Landessprache (z. B. Urdu, Tamil, Telugu, Hindi, Bengali) übersetzt und schließlich gesammelt an unsere Partner vor Ort weitergeleitet. Es ist für uns eine große Hilfe, wenn der Briefwechsel in englischer Sprache geführt werden kann.
In allen Briefen muss die Patenschafts-Kennnummer des Kindes, z. B. (H26/14c), bzw. des Missionars (S32/12a) deutlich innen und außen auf dem Brief vermerkt werden, damit keine Verwechslungen bei Namensgleichheit vorkommen. An dieser Stelle gleich eine Erklärung zu den indischen Namen: Unter der ärmeren Bevölkerung Indiens gibt es keine Familiennamen. Der Vorname des Vaters wird abgekürzt vorangestellt, z. B. "M. Suresh". M. ist die Abkürzung von Murugam, dem Vornamen des Vaters. Suresh ist dann der Vorname des Kindes.

Die Adresse unseres Partners in Sierra Leone lautet:

Cotton Tree Foundation Sierra Leone 1 Ahmed Drive off Sir Samuel Lewis Road Freetown Sierra Leone

Von dort wird Ihr Brief zum jeweiligen Projekt befördert. Am besten in den Umschlag an die Cotton Tree Foundation einen weiteren Umschlag mit dem eigentlichen Brief, auf dem der Name des Kindes, die Patenschafts-Nr. des Kindes und der Ort des Projektes (Kadada, Makeni oder Kingtom) stehen. Am sichersten ist der Versand per Einschreiben.

Für alle Projekte gilt:
Sie können Briefe an unser Büro in Hannover schicken und wir geben diese jemandem mit, der die Projekte besucht, was immer mal wieder der Fall ist. Dies kann jedoch möglicherweise längere Zeit dauern, im ungünstigsten Fall mehrere Monate.

Oder Sie schicken den Brief per Mail oder Mail-Anhang an info@inter-mission.de und wir leiten diesen an die betreffenden Mitarbeiter der Projekte weiter. Dort wird er dann ausgedruckt und weitergegeben. Das geht am schnellsten, ist aber natürlich nicht ganz so persönlich.

Alle Briefe aus den Projekten an Sie werden über unser Büro in Hannover weitergeleitet, wobei wir hoffen, dass Sie oder jemand in Ihrem Bekanntenkreis den (meist einfachen) englischen Text selbst übersetzen können. Falls Sie eine Übersetzung durch uns wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht.

Kann ich meinem Patenkind per E-Mail schreiben?

In manchen Fällen ist das durchaus möglich. Allerdings verfügen nur wenige Projekte über die erforderliche Technik. So müsste eine E-Mail oft bereits im zentralen Partnerbüro ausgedruckt werden. Sie würde dann einen Teil der Reise zu Ihrem Patenkind doch auf dem Postweg fortsetzen. Deswegen können die Kinder leider auch nicht per E-Mail antworten. Übrigens: Die Kinder freuen sich sehr über einen handgeschriebenen Brief oder eine bunte Karte, die per Post um die ganze Welt gereist ist.

Kann ich meinem Patenkind ein Geschenk zusenden?

Vom Versenden von Geschenken möchten wir grundsätzlich abraten, da Päckchen sehr oft ohne Inhalt ankommen. Sollten Sie Ihrem Kind trotzdem ein Päckchen schicken wollen, senden Sie es bitte an folgende Adressen:

Für Indien:

Inter-Mission
c/o John Samuel (91597 68869)
for (Patenschaftskennnummer)
#66, 3rd floor,
Varalakshmi Nagar, 1st street,
Maduravayal, Chennai – 600095, TN
INDIA


Für Sierra Leone:

Cotton Tree Foundation Sierra Leone
1 Ahmed Drive
off Sir Samuel Lewis Road
Freetown
Sierra Leone

Für Päckchen in unsere anderen Projekte nehmen Sie bitte kurz mit unserem Büro Kontakt auf, da hier individuelle Lösungen angedacht werden müssen.

Der Wert eines Geschenkes sollte 10,- Euro nicht übersteigen. Bitte verpacken Sie Ihr Päckchen sehr stabil, da es viel aushalten muss. Sie können es auf dem preiswerteren Weg mit Seefracht (dauert 3-5 Monate) oder etwas teurer auf dem Luftweg (dauert etwa 14 Tage) nach Indien senden. Eingeschriebene Sendungen kommen sicherer an. Die Kinder freuen sich über:

Etuis, Zeichenmaterial, Briefpapier, Kärtchen, Buntstifte, Filzstifte, bunte Aufkleber, Bildchen, Tuschkasten, Puppen, Handpuppen, kleine Autos, Bausteine, Stofftiere, Haarspangen für Mädchen, Puzzle, Bilderbücher ohne Text, Spielzeug, leichte Kleidung, T-Shirt, billige Uhren, Süßigkeiten (aber keine Schokolade, weil sie beim Transport schmilzt!)

Teure Uhren, Taschenrechner, elektronische Spiele und andere technische Geräte sollten nicht geschickt werden, weil sie in den Projektländern mit einem sehr hohen Zoll belegt werden. Es ist verboten, Wertgegenstände (z. B. Goldschmuck) nach Indien zu senden! Solche Sendungen beschlagnahmt die Post.

Eine weitere tolle Möglichkeit ist das Verschenken einer Sachspende aus der von uns speziell für die Projekte vorgesehenen Auswahl. Gehen Sie hierzu einfach zum Bereich Sachspenden verschenken (Link) und geben uns im Freitext einen kurzen Vermerk, in welches Projekt diese Spende gehen soll.

Kann ich meinem Patenkind zusätzlich Geld zu Weihnachten oder zum Geburtstag schicken?

Praktischer und sicherer ist es, wenn Sie für Ihr Patenkind (Lehrling, Missionar, Lehrer) eine Extragabe auf unser Konto bei der Ev. Bank einzahlen mit dem Vermerk, wofür das Geld bestimmt ist (z. B. Geburtstagsgeschenk, Fahrrad, Instrument). Bitte vergessen Sie dabei nicht, die Patenschafts-Kennnummer des Kindes, Auszubildenden, Missionars oder Lehrers!

Soll für das Geld ein Geburtstagsgeschenk besorgt werden, so sollten Sie die Zahlung möglichst 3 Monate vorher veranlassen, damit es rechtzeitig vor Ort gekauft werden kann. Wenn Sie Ihrem Kind einen größeren Betrag zukommen lassen, werden davon auch die anderen Kinder im Projekt zur Feier des Tages mit einem besonders guten Essen erfreut.

Wenn Sie Ihrem Kind einen Geldbetrag zu Weihnachten senden, kommt er allen Kindern in unseren Heimen und Dorfentwicklungsprojekten zugute; denn nicht alle Paten senden ihrem Kind eine Extra-Weihnachtsgabe. Wir möchten vermeiden, dass manche Kinder zu Weihnachten traurig sind, weil sie leer ausgehen. Deshalb verteilen die Betreuer an Weihnachten jedem Kind einen Satz neue Kleider, Spielzeug und Süßigkeiten. Ihr Patenkind erfährt daher auch nicht die Höhe des Betrages, den Sie überwiesen haben. Wir glauben, dass diese Praxis aber auch in Ihrem Sinne ist und sind weiterhin dankbar für Ihre Extragaben zu Weihnachten.

Sollten Sie Ihrem Missionar zu Weihnachten eine Extra-Spende zukommen lassen wollen, wird diese in Indien an ihn weitergeleitet. Nach ein paar Monaten werden Sie dann einen persönlichen Dankesbrief über diese Spende erhalten.

Senden Sie auf keinen Fall Banknoten im Brief oder Päckchen in die Projekte. Damit machen Sie sich eines Devisenvergehens schuldig und würden unserer Arbeit sehr schaden!

Warum gibt es Wechsel in den Patenschaften?

Leider verlassen Kinder und Jugendliche manchmal ein Projekt. Wenn jemand aus der näheren Verwandtschaft für ein Kind andere Pläne hat, können wir dies nicht vermeiden, da das Sorgerecht nicht bei uns liegt.

Natürlich bedauern wir sehr, wenn die Kinder nicht bis zum Schulabschluss oder bis zum Abschluss einer Ausbildung bei uns bleiben können. Wir versuchen deshalb nur Kinder aufzunehmen, die äußerst bedürftig sind: Vollwaisen, Halbwaisen, Sozialwaisen, Polio-Kinder, Kinder aus Rotlichtvierteln und ähnliche. Auch wenn ein Kind nur wenige Jahre in einem unserer Projekte betreut wird, glauben wir, dass es aus dieser Zeit einen geistlichen und materiellen Segen für sein ganzes Leben mitnimmt. Wir wollen die Kinder möglichst lange bei uns behalten, sind jedoch auf das Verständnis der Spender angewiesen, wenn ein Kinderwechsel eintritt. In solchen Fällen benachrichtigen wir Sie. Sobald wie möglich senden wir Ihnen dann die Unterlagen eines anderen bedürftigen Kindes zu, welches den Platz des vorigen Kindes eingenommen hat. Die neue Anschrift Ihres bisherigen Kindes können wir Ihnen leider nicht mitteilen, da diese normalerweise nicht genau hinterlassen wird oder auch gar nicht existiert (Slumgebiete, Bürgersteigbehausungen etc.). Der Aufwand, Gelder weiterzuleiten, Adressen nachzuforschen, Kontakt herzustellen, würde unsere Möglichkeiten übersteigen.

Bei Missionaren und Lehrern wird uns der individuelle Grund des Ausscheidens bekanntgegeben und den Unterstützern dann mitgeteilt. Missionare werden in der Regel für sieben Jahre unterstützt. Danach sollte eine Gemeinde, die der Missionar gegründet hat, ihn als Pastor finanzieren können. Hier gibt es allerdings Ausnahmen.

Kann ich mein Kind vor Ort besuchen?

Viele unserer Spender möchten gerne einmal ihr Patenkind von Angesicht zu Angesicht kennenlernen und sich von der Arbeit der Inter-Missions Partner vor Ort einen unmittelbaren Eindruck verschaffen. Es sind oft junge Leute, die ihren Urlaub einmal ganz alternativ, aber höchst sinnvoll gestalten wollen, indem sie Gebiete mit anderen Kulturen besuchen, in denen Missions- und Kinderhilfe aktiv durchgeführt wird. Grundsätzlich ist das möglich.

Auf Anfrage können wir gerne Tipps für solche Reisen geben.

Kann ich eine persönliche Patenschaft verschenken?

Herzlich gerne! Eine Patenschaft kann vielfach Freude schenken: dem Beschenkten, dem Projekt und Ihnen selbst. Wenn Sie eine persönliche Patenschaft verschenken möchten, z.B. an Ihr Kind oder Enkelkind, teilen Sie uns dies bei der Übernahme der Patenschaft einfach im Freitext mit. Wir werden dies dann auch bezüglich der weiteren Kommunikation berücksichtigen. Und noch ein kurzer Hinweis zum Verschenken von Patenschaften an Kinder: Lassen sie das Kind hier für das Kind im Projekt beten! Dies schafft eine zusätzliche Bindung und schon im frühen Alter lernen Kinder hier, über den Tellerrand hinauszuschauen und ein Herz für Kinder zu bekommen, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt erhalten Sie automatisch jeweils im Januar für das vorhergehende Kalenderjahr. Spenden, die von einer Gruppe (z.B. Gemeindegruppe) zusammengetragen werden, können wir nicht auf den Namen einer Einzelperson bescheinigen. ln diesem Fall benötigen wir eine Liste, in der alle Spender mit Anschrift und Angabe der Höhe ihres Spendenbeitrages aufgeführt sind. Spenden können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Projektpatenschaften

Was ist eine Projektpatenschaft?

Mit der Übernahme einer Projektpatenschaft haben Sie die Möglichkeit, Projekte und Projektthemen auszuwählen, die Ihnen ganz besonders am Herzen liegen. Als Projektpate sind Sie Teil einer Gemeinschaft, die das Projekt möglich macht! Alle Projekt-Patenschaften sind mit einem von Ihnen festzulegenden Betrag förderbar. Ein wichtiges Ziel ist die Stärkung der Selbsthilfekräfte und der Eigeninitiative der Menschen, damit die Familien selbst für Ihre Kinder sorgen können.

Welche Formen der Projektpatenschaft gibt es?

Aktuell können Sie folgende Projektpatenschaften bei der Inter-Mission übernehmen:

Projektpatenschaften
• Afrika, Sierra Leone: Gegen Genitalverstümmelung
• Afrika, Ghana: Erweiterung einer Grundschule
• Afrika, Äthiopien: Grundschulförderung
• Asien (Indien und Nepal) und Afrika: Hygiene, Gesundheitserziehung, Haushaltsberatung, persönliche Begleitung
• Deutschland, Hannover: gegen Altersarmut

Welche Unterlagen bekomme ich?

Sie erhalten Ihre persönliche Projektbeschreibung, mit Informationen über Ihr Wunschprojekt und das Projektland sowie einmal im Jahr Berichte über Projektfortschritte und Entwicklungen. Darüber hinaus erhalten Sie 2-monatlich die Inter-Missions-Zeitung "Persönlich" mit aktuellen Themen und Informationen rund um die Projekte sowie Hintergründe und Berichte aus den Projektländern und Infos über unsere Organisation.

Sie erhalten von uns automatisch am Anfang jeden Jahres eine Zuwendungsbestätigung für alle Spenden des vergangenen Jahres. Patenschafts-Beiträge können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Wie lange dauert eine Projektpatenschaft?

Jedes Projekt hat eine individuelle Laufzeit, je nach Erfordernissen vor Ort. Es gibt kurzfristige Projekte, wie z.B. den Bau einer Schule oder auch Projekte mit einer Laufzeit von mehreren Jahren. Sobald das Projektziel erreicht ist, wird das Projekt erfolgreich beendet.

Grundsätzlich helfen Sie so lange Sie möchten. Eine Projektpatenschaft können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Wenn Sie Ihre Patenschaft aufgeben wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns darüber benachrichtigen würden.

Gehe ich eine vertragliche Verpflichtung ein?

Nein, Sie gehen keine vertragliche Verpflichtung ein. Sie können Ihr Engagement jederzeit, ohne Angabe von Gründen, beenden.

Kann ich auch einmalig für ein Projekt spenden?

Selbstverständlich können Sie auch gerne mit einer einmaligen Spende helfen. Alle Spenden kommen dem Projekt direkt zugute und helfen dabei, die Umsetzung zu gewährleisten. Gerade für Unternehmen ist dies eine gute und gängige Möglichkeit, sich konkret für ein bestimmtes Projekt zu engagieren.

Kann ich eine Projektpatenschaft verschenken?

Herzlich gerne! Eine Projektpatenschaft kann vielfach Freude schenken: dem Beschenkten, dem Projekt und Ihnen selbst. Wenn Sie die Projektpatenschaft verschenken möchten, teilen Sie uns dies bei der Übernahme der Patenschaft einfach im Freitext mit. Wir werden dies dann auch bezüglich der weiteren Kommunikation berücksichtigen.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt erhalten Sie automatisch jeweils im Januar für das vorhergehende Kalenderjahr. Spenden, die von einer Gruppe (z.B. Gemeindegruppe) zusammengetragen werden, können wir nicht auf den Namen einer Einzelperson bescheinigen. ln diesem Fall benötigen wir eine Liste, in der alle Spender mit Anschrift und Angabe der Höhe ihres Spendenbeitrages aufgeführt sind. Spenden können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Spenden

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt erhalten Sie automatisch jeweils im Januar für das vorhergehende Kalenderjahr. Spenden, die von einer Gruppe (z.B. Gemeindegruppe) zusammengetragen werden, können wir nicht auf den Namen einer Einzelperson bescheinigen. ln diesem Fall benötigen wir eine Liste, in der alle Spender mit Anschrift und Angabe der Höhe ihres Spendenbeitrages aufgeführt sind. Spenden können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Kann ich meine Spende steuerlich geltend machen?

Sämtliche an die Inter-Mission geleisteten Zuwendungen können Sie steuerlich geltend machen. Der Inter-Mission e.V. ist durch den Freistellungsbescheid (Link) des Finanzamtes Hannover-Nord vom 19.03.2018, Steuer-Nr. 25/206/23696, als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten, mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken im Sinne §§ 51ff. AO dienend, von Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit. Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt erhalten Sie automatisch jeweils im Januar für das vorhergehende Kalenderjahr. Spenden können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Auch Zustiftungen und Spenden an die Inter-Mission-Stiftung sind steuerlich begünstigt. So können Stifter bis zu 1 Million Euro über zehn Jahre verteilt in eine Stiftung einbringen und dies steuerlich geltend machen. Jedes Jahr können außerdem Spenden bis zur Höhe von maximal 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte abgesetzt werden. Die Inter-Mission-Stiftung ist gemeinnützig und mildtätig. Sie ist von der Körperschaft-, Schenkungs- und Erbschaftsteuer befreit.

Was bedeutet SSL?

Wenn Sie beispielsweise ein Formular auf unserer Webseite ausfüllen, werden uns Ihre Daten mit dem Verschlüsselungsverfahren SSL (Secure Sockets Layer) übermittelt. Dieses Verfahren wird z.B. auch von Banken eingesetzt.

Wie viel Geld meiner Spende kommt im Projekt an?

Die Inter-Mission gewährleistet seit vielen Jahren, dass mindestens 80% aller Mittel für Projektausgaben zur Verfügung gestellt werden. Diese variieren allerdings von Jahr zu Jahr etwas.

So wurde im Jahr 2017 ein Anteil für Verwaltung und Spenderservice von 14,43% ausgewiesen. Von diesen Mitteln werden z. B. Patenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit und Spendergewinnung finanziert. 85,57% der Mittel flossen in 2017 direkt in die Projektarbeit.

Verwaltung / Transparenz

Wer kontrolliert die Arbeit der Inter-Mission?

Die Arbeit der Inter-Mission wird sowohl intern als auch extern geprüft. Die Mitgliederversammlung ist das Aufsichtsgremium der Inter-Mission. Es ist im Wesentlichen ihre Aufgabe, die Arbeit des Vorstandes zu kontrollieren. Auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung legt der Vorstand Rechenschaft über seine Arbeit ab. Sind alle Fragen geklärt, wird der Vorstand entlastet. Der Jahresabschluss mit Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz wird von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer jährlich geprüft.

Die Inter-Mission Deutschland erfüllt seit dem Jahr 1997 die Auflagen der Deutschen Evangelischen Allianz und trägt daher das DEA-Spendenprüfzertifikat. Hier erfahren Sie mehr dazu. Des Weiteren hat erfüllt die Inter-Mission die Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Wie schützt die Inter-Mission meine persönlichen Daten?

Die Daten unserer Paten, Spender und Förderer verwenden wir ausschließlich im Rahmen unserer Arbeit. Für die Zusendung von Informationen und zur Ausfertigung einer steuerwirksamen Zuwendungsbestätigung. Eine Veräußerung von solchen Daten an Dritte ist streng untersagt und wird von uns keinesfalls durchgeführt. Sollten wir Dienstleistungen, die wir aus Kosten- oder Kapazitätsgründen nicht bei uns im Haus abwickeln können an Dienstleister auslagern, achten wir streng darauf, den Datenschutz zu beachten. Wir arbeiten ausschließlich mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen, mit denen wir strenge Richtlinien zum Datenschutz vereinbart haben. Elektronisch gespeicherte Daten sind passwortgeschützt. Auch der Zugang zu einem PC bei der Inter-Mission ist nur mit einem persönlichen Passwort möglich. Wer seinen Arbeitsplatz verlässt, muss seinen Computer sperren und sich dann erneut mit Passwort anmelden. Firewalls und andere Vorkehrungen verhindern, dass Unbefugte von außen Zugriff auf Daten erlangen.

WEITERE FRAGEN

Was bedeutet eigentlich Mission?

Das Wort „Mission“ kommt vom Lateinischen „missio“ und bedeutet „Sendung“.
Im christlichen Sinne bedeutet Mission: die Sendung von Christen in die Welt. Das beginnt in der eigenen Familie und im Bekanntenkreis und reicht bis hin zu fremden Völkern. Christen verstehen sich als Menschen, die von Gott großzügig beschenkt worden sind und diesen Reichtum mit anderen in Wort und Tat teilen möchten. Dies gilt besonders für Menschen in Not, denn Christen sehen jeden Menschen an als ein im Bild Gottes geschaffenes Individuum und damit von unendlichem Wert und mit unvorstellbarer Würde ausgestattet.

Was ist ein Missionar und wieso unterstützen wir Missionare?

Das Wort „Missionar“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „Gesandter“, „Botschafter“. Ein Botschafter hat einen Auftrag auszuführen, er vertritt seinen Auftraggeber in Wort und Tat, mit seiner ganzen Person. Im christlichen Sinne ist er ein Botschafter im Auftrag Gottes, um das Evangelium von Jesus Christus weiterzugeben.

Missionare und ihre Gemeinden stiften und bieten Zusammenhalt und Gemeinschaften des Teilens, die Menschen in Krisensituationen auffangen können. Sie vermitteln Werte und Orientierung. Durch ihre Seelsorge helfen Missionare Menschen mit psychischen Problemen und ganzen Dörfern, mit traumatisierenden Situationen umzugehen. Sie stärken das Verantwortungsgefühl für das eigene Leben, die Gesellschaft und die gesamte Menschheit und Schöpfung und vermitteln eine positive Weltsicht, einen nachhaltigen Lebensstil und Zukunftshoffnung. Und das empfinden wir als Organisation als sehr förderungswürdig und möchten durch die Vermittlung von Patenschaft unseren Teil zu dieser wertvollen Arbeit beisteuern.

Werden christliche Kinder in den Projekten bevorzugt?

Wir helfen konfessionsübergreifend, international, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion und Nationalität, denn wir schätzen die Vielfalt Gottes und verstehen unsere Arbeit als praktizierte christliche Nächstenliebe.

Warum arbeitet die Inter-Mission vor Ort mit christlichen Organisationen zusammen?

Die Liebe Gottes in Wort und Tat bildet die Grundlage des Handelns der Inter-Mission. Wir wollen eine tragende Rolle in Bezug auf werteorientierte, menschenrechtsbasierte und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe unter den Ärmsten der Welt einnehmen.

Gemeinden und Gemeindezentren bilden in vielen Ländern die Stütze der Gesellschaft. Sie finden sich selbst in abgelegenen, ländlichen Regionen, wo so manche staatliche Struktur nicht hinreicht und selbst Hilfsorganisationen nie auftauchen. Sie haben ein ganzheitliches Verständnis von Heil und Heilung und so sind Gemeinden zum Beispiel in vielen Regionen Afrikas und Indiens wesentliche, wenn nicht einzige Stütze des Gesundheitswesens. In unseren Zentren erleben Kinder und Jugendliche einen geschützten Rahmen, um eine geänderte Sicht auf sich selbst und auf ihre Mitmenschen zu bekommen und Liebe und Barmherzigkeit nach Jesu Vorbild zu erfahren.