Irak: Hoffnung auf Neuanfang

Irak: Hoffnung auf Neuanfang
Im Einsatz für jesidische Flüchtlinge geht es um mehr als die Versorgung mit Hilfsgütern.
Irak: Hoffnung auf Neuanfang

Aus dem kurdischen Teil des Irak schreibt Peter: "Am 21. März ist hier Nawroz, also der Frühlingsanfang und auch Neujahr. Dieser Zeitpunkt ist geladen mit Erwartungen eines neuen Tages für persönliche und nationale Entwicklungen. Dies ist jetzt besonders relevant, denn die Menschen in den Camps sind allgemein hoffnungslos, aussichtslos und depressiv. Die Flüchtlinge brauchen mehr als Linderung des Leidens - sie brauchen Gerechtigkeit. - Mit einem Team von Freiwilligen aus den Lagern arbeiten wir nun schon seit sieben Monaten und verteilen dringend nötige Hilfsgüter. Jetzt wollen wir eine neue Phase beginnen, in der wir die Menschen ermutigen und ihnen helfen, selber Gegenständen herzustellen - Handarbeiten, Kunst oder Nahrung. Letztlich braucht diese ganze Gesellschaft eine neue Renaissance, eine Wiedergeburt, und sie findet nur statt, wenn sie persönlich in Innern beginnt. Wir müssen beten, dass durch die Salbung des Heiligen Geistes die gute Botschaft zu den Armen kommt, um sie zu trösten und aus ihren Gefängnissen zu befreien..."