GEHE. LIEBE. DIENE.

GEHE. LIEBE. DIENE.
Du bist nicht perfekt, möchtest aber etwas bewirken? Gott braucht Menschen, die mit Liebe gehen und seine Botschaft weitergeben.
Liana Hensel & Kristina Buchmüller
Liana Hensel & Kristina Buchmüller

Wenn du . . . Mut hast, dich selber herauszufordern - andere Kulturen dich faszinieren - ein liebendes Herz für arme Menschen hast - deine persönliche Beziehung zu Gott festigen willst - im Alltag Wunder erleben möchtest - bereit bist, dich auf Unbekanntes einzulassen, dann ist INDIEN genau das Richtige für DICH!!!

Im Dorf Belorie nahe der Stadt Purnia, Bihar, beginnt um 8 Uhr morgens der Tag im CMC Hospital mit einem Morgengebet für alle Mitarbeiter. Wir hatten die Möglichkeit, im Zeitraum von Juli 2014 - Februar 2015 dabei zu sein. Mit einem kleinen Team arbeiteten wir bis zum späten Abend. Unsere Hauptaufgabe ware es, die stationären Patienten zu versorgen und betreuen. Wir verteilten die Morgen-, Mittag- und Abendmedikation, gaben Injektionen und Infusionen. Wir haben Wunden gesäubert, behandelt und verbunden, EKGs geschrieben und die ambulanten Patienten versorgt. Unter anderem auch die Emergency´s (Notfälle). In all dem Stress und der Hektik haben wir dennoch deutlich Gottes Gegenwart gespürt. In vielen Situationen standen wir da und waren mit unserem Latein am Ende. In solchen Momenten erlebten wir unfassbare Wunder.

Ein Mann der auf eine doppelte Dosis Antibiotika Injektion extrem allergisch reagierte – überlebte! Wir standen am Bett und wir flüsterten nur noch: „Gott, bitte lass ihn nicht sterben“. Am nächsten Tag fragte der Patient tatsächlich, ob er nach Hause gehen könnte.

Mit einem sehr starken Migräne Anfall kam ein etwa 13jähriges Mädchen zu uns. Sie weinte, stöhnte und wälzte sich. Sie war nicht zu beruhigen. Mit einem Kollegen beteten wir zu Gott. Als wir das Gebet beendet hatten, schlief das junge Mädchen. Sie wurde stationär aufgenommen. Am Nachmittag bat sie uns erneut um Gebet. Auch da erlebten wir das selbe Wunder.

In solchen Situationen ist uns immer wieder die Allmacht unseres Gottes deutlich geworden.

Auch wir persönlich wurden jeden Tag neu von Gott gestärkt. Wenn uns jemand vor dem Einsatz gesagt hätte: „6-Tage-Woche, 12-14 Stunden pro Tag“, hätten wir gesagt: „Das ist unmöglich!“ Doch wir konnten deutlich spüren, dass uns die Gebete unserer Familien, Gemeinden und Freunde den Rücken stärkten.

Unsere freie Zeit - die uns dann sehr kostbar war -  nutzten wir, um andere Projekte zu besuchen (Dorfentwicklungsprojekt, Kinderheime, Behindertenheim usw.). Nicht nur in der freien Zeit, sondern gerade auch während der Arbeitszeit versuchten wir, Hindi zu lernen.

Es war wirklich eine sehr spannende, aufregende, interessante, aber vor allem eine sehr gesegnete Zeit, die wir in Indien verbringen durften. Eine Zeit, die uns stark geprägt, unser Denken verändert und uns unvergessliche Erinnerungen zurück gelassen hat. Wir sind Gott von Herzen dankbar für diese Möglichkeit.

Bitte nimm Dir ein paar Minuten Zeit und spricht ein kurzes Gebet zu unserem Gott: für das Land Indien, für den Leiter von NIEA Dr. Alex Phillip + Familie, für das Krankenhaus, alle Mitarbeiter und die Patienten. Danke!

Liana Hensel & Kristina Buchmüller