Aus den Projekten der Inter-Mission
Wenn morgens in Südostasien die Sonne über Steinbrüchen, Feldern und Ziegeleien aufgeht, sind viele Kinder längst wach. Statt in die Schule zu gehen, tragen sie schwere Steine, arbeiten hart auf dem Feld eines Nachbarn oder formen Lehm in der Ziegelei. Kinder von Tagelöhnern leben in besonders großer Armut: An Tagen, an denen die Eltern keine Arbeit finden, gibt es auch kein Essen. Die Kinder müssen mitarbeiten, um die Familie zu ernähren. So verlieren sie ihre Kindheit und die Chance, lesen und schreiben zu lernen.
Wir unterstützen hunderte Kinder aus Familien von Tagelöhnern mit Nahrung, Schule, Hausaufgabenhilfe und persönlicher Begleitung durch engagierte christliche Mitarbeiter. In unseren Projekten finden sie Schutz und einen Ort, wo sie lernen, lachen und einfach Kind sein dürfen. Dinge wie Schulmaterial und ein nahrhaftes Essen jeden Tag verändern vieles. Als Jugendliche erhalten manche die Möglichkeit zu einer Berufsausbildung als Elektriker, Schreiner, Mechaniker, Tischler oder im Computerbereich. Ihre Zukunft ist gesichert.
Seit Aven (acht Jahre, Name geändert) in unserem Projekt ist, wirkt seine Welt ein Stück heller. Während seine Eltern als Tagelöhner hart arbeiten, um über die Runden zu kommen, kann er seine Talente und Kreativität entfalten. Er malt gern. Sein Skizzenbuch, das er wie einen Schatz hütet, ist voller Ideen, Farben und Zukunftsträume. Mit jedem Bild wachsen Mut und Hoffnung. Die Mitarbeiter im Projekt begleiten ihn motiviert. Seine ganze Familie beginnt zu glauben, dass er eine Zukunft hat.





