Wir wollen gefährdete Mädchen und ihre Familien stärken
in Sierra Leone gefördert
aus Spenden aufbringen
Warum Port Loko?
Sierra Leone zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein Bürgerkrieg von 1991 bis 2002 und eine Ebola-Epidemie von 2014 bis 2016 haben tiefe Wunden hinterlassen: Tausende Tote, Verletzte, Waisen. Im Bürgerkrieg wurden 1.200 Schulen zerstört – viele sind noch nicht wieder aufgebaut, andere Gebäude sind in sehr schlechtem Zustand. Auf dem Land in Westafrika haben noch immer viele Kinder kaum die Chance auf Bildung.
Jetzt gehen wir einen Schritt weiter:
In einem Vorort von Port Loko, wo viele Kriegsversehrte leben, entsteht ein umfassendes Projekt für Bildung und wirtschaftliche Perspektive. Die Schule wurde ursprünglich von einem Pastor gegründet und steht bis heute in enger Verbindung mit einer örtlichen christlichen Gemeinde. Neben Bildung bietet sie damit auch einen Ort der Gemeinschaft und christlichen Begleitung. Zielgruppe sind vor allem die Kinder und Enkel von Kriegsversehrten und ihre Familien. Aber auch Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, und Witwen. Sie alle gehören zu den Ärmsten im Land.
Eine barrierefreie Grundschule
- Gebäude: Grundschule mit Wasser- und Stromanschluss.
- Qualität: Fortbildungen für Lehrkräfte, u. a. zu Geschlechtergleichstellung und zum Umgang mit sexualisierter Gewalt.
- Für alle: Die Hilfe richtet sich an bedürftige Familien unabhängig von ihrer Religion.
Familien wirtschaftlich stärken
- Landwirtschaft: Schulungen, Saatgut und Werkzeug.
- Startausstattung: Tiere wie Schafe, Ziegen und Hühner.
- Eigenes Einkommen: Gemeinschaftliches Sparen und praktische Finanzschulungen helfen Familien, ihre Versorgung langfristig selbst zu sichern.
Für die Kinder der Siedlung für Kriegsversehrte bauen wir eine barrierefreie Grundschule mit Wasser- und Stromanschluss. Lehrkräfte erhalten Fortbildungen, etwa zu Geschlechtergleichstellung und im Umgang mit sexualisierter Gewalt.
Parallel entstehen für die Familien alternative Einkommensquellen: Schulungen in Landwirtschaft und genossenschaftlichen Finanzpraktiken werden angeboten, eine Erstausstattung mit Tieren wie Schafen, Ziegen und Hühnern angeschafft, dazu Saatgut, Werkzeug und der Einstieg in ein Sparprogramm, damit die Familien langfristig ein besseres Leben haben.








