Wenn morgens in Asien und Afrika die Sonne über Steinbrüchen und Feldern aufgeht, sind viele Kinder längst wach. Statt in die Schule gehen sie in den Steinbruch, um Steine zu schleppen, ackern hart auf dem Feld eines Nachbarn oder sammeln Holz zur Kohleherstellung. Ihre Eltern sind Tagelöhner. Finden sie keine Arbeit, gibt es auch kein Essen. Deshalb müssen die Kinder mitarbeiten. Sie verlieren ihre Kindheit und die Chance zu lernen.
An Weihnachten kam Christus in die Welt und stellte sich an die Seite der „Geringsten“ (Matthäus 25,40). Zu den Ärmsten und Schwächsten gehören die Kinder der Millionen Tagelöhner in Asien und Afrika. Viele unserer Projekte bieten ihnen Schutz, Nahrung, Unterricht, die gute Botschaft der Bibel und Begleitung durch engagierte christliche Mitarbeiter.
Beispiele, was du mit der Weihnachtsaktion unterstützt:
Für die Kinder der Ärmsten …
Der achtjährige Joseph in Sierra Leone brach sich kurz nach seiner Einschulung beim Spielen den Fuß. Mutter Isatu zieht vier Jungen allein groß und lebt als Tagelöhnerin. Eine Behandlung im Krankenhaus konnte sie nicht bezahlen. Als Joseph tagelang nicht zur Schule kam, machte sich Schulleiter James Tucker auf die Suche nach ihm. Er fand den Jungen mit starken Schmerzen zu Hause und brachte ihn sofort ins Krankenhaus. Es folgten eine Operation und Monate in der Klinik. Die Kosten hat die Inter-Mission übernommen. Heute kann Joseph wieder mit seinen Freunden spielen und den Unterricht besuchen.
Familienhilfe und Engagement gegen Kinderarbeit
In Madagaskar leben viele Familien von Gelegenheitsarbeit, und ihre Kinder müssen oft mitverdienen: auf Feldern, beim Steineklopfen oder in Edelsteinminen. Die Inter-Mission fördert an sechs Standorten Familien, oft alleinerziehende Mütter, damit Kinder zur Schule gehen können statt zu arbeiten. Die zwölfjährige Fideline (alle Namen geändert), Tochter eines Fischers, lernt jetzt lesen und schreiben. Emiliens Mutter hat mit unserer Hilfe einen kleinen Laden eröffnet und muss nachts nicht mehr arbeiten. Die achtjährige Marcella bekommt Unterricht und Mittagessen. Sie muss ihren Vater nicht mehr zu den Erdlöchern begleiten, wo er nach Edelsteinen gräbt.
Ein Ort der Geborgenheit
Die Schwestern Dalini und Saraha (Namen geändert) leben in Ostindien. Ihr Vater stürzte beim Mangopflücken vom Baum, brach sich ein Bein und konnte lange nicht arbeiten. Sie sind Tagelöhner in einer Fabrik und im Steinbruch, früher waren die Mädchen viel auf sich gestellt. Inzwischen gehören sie zu 160 von der Inter-Mission unterstützten Kindern an ihrem Ort. Nach der Schule bekommen sie Hausaufgabenhilfe und ein nahrhaftes Essen, sie spielen mit anderen Kindern und hören von Jesus. Im Sommer fahren sie ins Sportcamp, wo ihre Mannschaft dieses Jahr den zweiten Platz im Kho-Kho (Fangen) geholt hat. Im Projekt haben sie Menschen zur Seite, die sich liebevoll um sie kümmern.
Wo Kinder satt werden und Halt finden
Am Rand einer indischen Millionenstadt in einem stillgelegten Steinbruch leben Familien, die aus anderen Bundesstaaten auf Suche nach Arbeit zugezogen sind. Sie halten sich mit Hilfsarbeiten auf Baustellen über Wasser. Pastor Davids (alle Namen geändert) Team betreut 82 Kinder zwischen vier und 14 Jahren. Die Kinder bekommen Hausaufgabenhilfe, Mahlzeiten, Kleidung und Schulmaterial. Samstags feiern sie gemeinsam Kindergottesdienst. Einer von ihnen ist Aman. Sein Vater ist Tagelöhner und lebt allein mit seinen vier Kindern. Im Projekt hat der Junge Selbstvertrauen und Freude am Lernen gewonnen und macht Fortschritte in der Schule.
Weihnachten beginnt, wo wir teilen.
Herzlichen Dank für deine Spende für unsere Weihnachtsaktion 2026 mit Stichwort „WP 2026“. Du schenkst damit Kindern von Tagelöhnern die Chance, zur Schule zu gehen, Fähigkeiten zu entdecken und unbeschwert aufzuwachsen. Auch deine Gemeinde oder Jugendgruppe kann mithelfen.










