Die Inter-Mission von 1964 bis heute

WIR HELFEN MENSCHEN SEIT 60 JAHREN

1964

Gründung der Inter-Mission durch Achim Schneider. Auf seiner Indienreise bewegt ihn besonders die Not vieler Kinder. Die ersten 10 Patenkinder werden aufgenommen. In den Folgejahren werden mehr Waisenheime gegründet und die Unterstützung einheimischer Missionare beginnt.

1972

In Hannover entsteht die Teestube Jesus-Treff. Man kümmert sich um Jugendliche aus der Drogenszene und andere Randgruppen der Gesellschaft. Viele junge Menschen finden zu einem lebensverändernden christlichen Glauben. Es entwickelt sich eine Gemeinde, die ab 1990 als eigenständiger Verein weitergeführt wird.

1973

Der Ingenieur Jochen Tewes wird nach Indien ausgesandt, um Ausbildungsstätten für die Waisenkinder aus den Heimen der Inter-Mission zu gründen. Mit einem VW-Variant erreicht er Chennai (ehemals Madras) auf dem Landweg und beginnt eine wunderbare Ausbildungsarbeit.

1974

Gründung der Inter-Mission Industrial Development Association in Chennai. Die erste, einfache Lehrwerkstatt entsteht und ehemalige Heimkinder erhalten die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Außerdem wird ein Büro als Kontaktstelle für die indischen Partnerorganisationen eingerichtet.

1981

Beginn eines neuen Arbeitszweiges durch Peter Will in Bombay (heute Mumbai). Zusammen mit seiner Familie wird er nach Indien entsandt. Seine Vision: durch praktische christliche Nächstenliebe den Ärmsten der Armen dienen – Menschen, die in Slums und Straßen der Stadt leben sowie Kindern aus dem Rotlichtmilieu.

1984

In der Leitung der Inter-Mission in Hannover wird Achim Schneider von Markus Egger abgelöst, der Anfang der Siebziger Jahre als Sänger im Musical „Hair“ eine Kehrtwendung zum Glauben an Jesus Christus erlebte und seitdem für die Inter-Mission arbeitet.

1987

Nachdem der Freundeskreis der Inter-Mission in der Schweiz stark gewachsen ist, wird dort ein eigener Verein gegründet, der sich unter der Leitung des Unternehmers Heiner Henny dynamisch weiterentwickelt und zunächst besonders in Nordindien engagiert.

1992

Unter dem Eindruck der wachsenden Armut in Deutschland und der zunehmenden Anzahl von Menschen, die auch bei uns auf der Straße leben, beginnt Siegfried Grunick in Hannover einen Dienst unter Obdachlosen. Zweimal pro Woche öffnet der „Kaffeepott“. Neben einer warmen Mahlzeit gibt es das Angebot zu Gesprächen und eine wöchentliche Bibelstunde.

1995

In Mumbai wird IMCARES (Inter-Mission Care and Rehabilitation Society) gegründet. Peter Will übergibt die Leitung vor Ort an den indischen Pastor Sumitra Gaikwad. Die 1981 begonnene Arbeit wächst damit weiter und wird später von seinem Sohn Timothy Gaikwad fortgeführt.

1995

In Chennai entsteht der Verein „Inter-Mission India“ unter der indischen Leitung von U. Benjamin. Fortan werden die indischen Partnerwerke über diesen Verein betreut. IID und Ehepaar Tewes konzentrieren sich jetzt auf die Berufsausbildung von im Lauf der Jahre mehr als 12.000 jungen Leuten.

1999

In Sierra Leone (Westafrika) entsteht durch die Kontakte des ehemals dort tätigen Missionars Michael Miezal eine neue Arbeit. Im Fokus steht zunächst die Hilfe für Opfer des gerade beendeten Bürgerkrieges. Später werden weitere Projekte für Kinder in Not unterstützt.

2000

In Hannover findet die Weltausstellung EXPO 2000 statt, wo die Inter-Mission über mehrere Wochen mit einem interaktiven Stand ihre Arbeit vorstellt. Die Arbeit in Sierra Leone beginnt zu wachsen.

2014

Nachdem die Inter-Mission in Hannover über fünf Jahrzehnte anfangs in einem Wohnzimmer und dann in einfachen, gemieteten Büroräumen ihre Arbeit ausführte, konnte sie jetzt ein modernes, zweistöckiges Bürogebäude erwerben. Die Inter-Mission Deutschland feiert im EXPO-Wal ihr 50. Jubiläum.

2016

In Nepal entsteht ein neuer Arbeitszweig. In einem kleinen Dorfprojekt werden Kinder aus äußerst entlegenen Bergdörfern unterstützt, damit sie regelmäßig eine Schule besuchen können. Weitere ähnliche Projekte beginnen in den Folgejahren.

2017

Nachdem Markus Egger die Inter-Mission in Hannover über mehr als drei Jahrzehnte geleitet hat, übergibt er dieses Amt an Walter Fischer, der jetzt 1. Vorsitzender des Vereins wird.

2018

Mit der Übergabe der Geschäftsführung an Matthias Mohr scheidet Markus Egger ganz aus der Missionsleitung aus. Gründung eines neuen Arbeitszweiges in Ghana. Hier wird eine Grundschule und ein Waisenheim unterstützt.

2019

Äthiopien kommt als Projektland dazu: Hier unterstützt die Inter-Mission eine Grundschule durch die Förderung der Lehrer und Schulmaterial.

2020

Die „Chain Foundation“ in Uganda kommt als Partnerwerk hinzu. Wir fördern Berufsschüler über Ausbildungpatenschaften und Projektpatenschaften, darunter auch Menschen mit Behinderung. Wir tun Nothilfe, besonders in Indien, aufgrund der Corona-Pandemie.

2021

Ausweitung des Engagements auf dem afrikanischen Kontinent. Neue Projekte in Simbabwe, Gambia, Togo und Ghana. Mehr Fokus auf die Förderung von Auszubildenden.

2022

Huminiäre Hilfe für Madagaskar und Sri Lanka. Förderung und Aufbau eines Kinderheims und Ausführung regelmäßiger Schülerspeisungen aufgrund von Hungersnöten wegen Dürren und Naturkatastrophen.

2023

Wechsel in der Geschäftsführung: Matthias Mohr geht in den Ruhestand und übergibt den Staffelstab interimsweise an Theo Volland. Starkes Wachstum der Projektarbeit, besonders auf dem afrikanischen Kontinent.

2024

Gründung eines Frauenhauses für Single-Mütter in Not in Madagaskar. Ausweitung der Arbeit in Kenia: Mit der Pokothilfe kommt die Gründung christlicher Gemeinden und Schulen in einem noch fast völlig unerreichten Volk dazu.

2025

Susanna Späth ergänzt das Team in Deutschland als neue Geschäftsführerin. Das starke Wachstum des Werkes in den vergangenen Jahren macht einen Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit nötig, diesen Arbeitsbereich übernimmt Theo Volland.

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