Hilferuf aus Madagaskar

Im Herbst 2021 ereilte uns ein Hilferuf von Madagaskar, nachdem wir 2019 durch persönliche Kontakte auf diese Region aufmerksam wurden.  Seitdem wurde der Kontakt intensiviert und die Gegebenheiten vor Ort ausführlich durch unsere Mitarbeiter geprüft. Mit dem Ergebnis, dass wir, durch Partner vor Ort, die die Situation kennen und in der Bevölkerung anerkannt sind und Dank der finanziellen Mittel unserer Spender, direkt in vielfältiger Weise Hilfe leisten konnten und wollten.

Viele Projekte gestartet

Sei es beim Aufbau eines Kinderheimes für 30 Waisen, durch regelmäßige Speisungen für 120 Straßenkinder, durch Schülerspeisungen und Betreuung und durch humanitäre Hilfe durch Lebensmittelspenden für abgelegene Dörfer, in denen die Dürre den Einwohnern jegliche Lebensgrundlage genommen hat. Auch wurden Häuser nach dem Zyklon wieder aufgebaut sowie eine Kirche aus Holz in Strandnähe. Nun zeigen sich schon erste Früchte dieser Arbeit. Unser Projektverantwortlicher, der zurzeit mit einer Reisegruppe vor Ort ist, berichtet von unserem Partner, einer kleinen Gemeinde in Manakara:

Wir haben bekommen - Nun wollen wir geben

„Die - noch sehr junge - Gemeinde und das Leitungsteam hat meine Anregung vom April (nach dem Bau der Häuser und "Kirche") aufgenommen sich nicht nur helfen zu lassen, sondern selbst "Gutes zu tun" - und setzte mit uns den Auftakt dazu am Samstag: Essensverteilung an 32 ("registrierte") Bettler in der Stadt, von der Gemeinde initiiert und finanziert. Und das wollen sie nun regelmäßig tun. Ca. die Hälfte kam am nächsten Tag „uneingeladen“ zum Gottesdienst. Natürlich aus diversen Gründen. Sie haben aber den ganzen Gottesdienst mitgemacht und anschließend die letzten Kleider/Schuhe bekommen, die wir noch übrighatten. Beten wir, dass auch das Evangelium unter ihnen Frucht trägt. Es war eine echte Freude für uns, dabei zu sein!“

Hier der Link zum Kurzvideo: Kurzvideo Verteilung von Essen an Bettler

Autor: Andreas Rapp