• Arme Verhältnisse in Nepal Familie mit Kindern in Baracken

Projekte in Nepal

Ein kleines Land mit armer Bevölkerung

Nepal, Land am Himalaya, liegt als Binnenstaat eingebettet zwischen Indien und Tibet. Eine unvergleichliche Vielfalt an Natur, Kultur und Tradition zeichnet dieses kleine Land aus: die grandiose Berglandschaft des Himalaya mit vielen Achttausendern, die jährlich Tausende von sportbegeisterten Urlaubern aus aller Welt anzieht, die einzigartige Mischung von hinduistisch-buddhistischer Architektur, Kunst und Kultur, jahrtausendealte Traditionen und nicht zuletzt die liebenswerten, gastfreundlichen Menschen.

Weitere Hintergrundinformationen zur Situation der enorm armen und bildungsschwachen Bevölkerung finden Sie in unserem Info-PDF.
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Erfahren Sie in den untenstehenden Projektberichten mehr über die einzelnen Situationen vor Ort.

Persönliche Patenschaften für Kinder im Dorfentwicklungsprojekt

Situation in der Bergregion Valche

Das Dorf Valche im Nuwakot District liegt in einem entlegenen Teil einer bergigen Region in Zentralnepal. Die Menschen dort sind sehr arm und leben hauptsächlich von der Landwirtschaft des sehr kargen, felsigen Gebiets oder verdienen ihren Unterhalt als Töpfer. Die Inter-Mission hat sich entschlossen, den Kindern dieser Bergregion zu helfen und sie in den kommenden Jahren mit gesunder Vollverpflegung, Kleidung, regelmäßigem Schulbesuch, Schulmaterialien, Hausaufgabenhilfe und medizinischer Betreuung zu versorgen. Sie verbleiben in ihren Familien, werden aber von uns durch eine persönliche Patenschaft unterstützt.

Gruppenfoto von Kindern in Nepal Dorf Valche
Kinder aus Nepal sitzen auf Holzbrettern
Nepal Mutter mit Baby auf dem Rücken
Mädchen mit Mutter vor Baracke
Dorf in Nepal arme Verhältnisse
Nepal Kühe wühlen im Plastikmüll auf dem Boden

Situation im Gebiet Rauxal

Ein weiteres Dorfentwicklungsprojekt liegt an der indischen Grenze bei Rauxal. Zu den am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, der untersten Stufe des Kastensystems gehören hier die Mushar. In ihren einfachen Lehmhütten am Ortsrand werden sie eher toleriert als akzeptiert, ständig droht die Gefahr der Vertreibung. Die Lebensverhältnisse sind äußerst armselig, die durchschnittliche Anzahl der Kinder liegt bei 4-6. Teilweise verwahrlost und fast durchweg sichtbar unter- und mangelernährt sind sie geschwächt und anfällig für Krankheiten. Die Männer sind oftmals alkoholabhängig. Die Hütten mit bis zu 12 Bewohnern sind dunkel, wenig belüftet und staubig, die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Theoretisch hat jede Familie Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem. Praktisch ist es aber aufgrund der Entfernungen nicht möglich und für die Familien ohnehin nicht erschwinglich.

In diesem Projekt werden 100 Kinder gefördert. Wir konzentrieren unsere Arbeit besonders auf die benachteiligte Gruppe der Mädchen und wollen diese durch eine solide Schuldbildung fördern. Dabei schließen wir selbstverständlich auch die Jungen mit ein.

Junge in Nepal schreibt auf dem Boden sitzend und mit dem Rücken an Hauswand gelehnt
Kindern lernen schreiben auf dem Boden sitzend
Mädchen mit Mutter vor Baracke

Herausforderungen in Valche und Rauxal

Die meisten Erwachsenen in beiden Projekten sind Analphabeten. Viele Kinder müssen bereits in jungen Jahren im Haushalt oder auf dem Feld helfen oder einer anderen Arbeit nachgehen, so dass sie nicht zur Schule gehen können. Sie sind zudem Ziel von Menschenhändlern, die die Unwissenheit der Bewohner für ihre dunklen Geschäfte ausnutzen und die Mädchen in die Zwangsprostitution entführen. Die Partner der Inter-Mission wollen hier auch Aufklärungsarbeit leisten und so die Menschen vor Ort besser schützen.

Nachhaltige und beständige Gesundheitserziehung, gezielter Unterricht der Kinder zum Thema Gesundheit und Krankheitsvermeidung. Hygiene, Ernährung, Erste Hilfe und Wundversorgung stehen ebenfalls auf dem Schulprogramm. Letztendlich profitiert die gesamte Dorfgemeinschaft von den bereits eingerichteten Schulbildungszentren, mit Initiativen zum Wohl der Familien z.B. durch Erwachsenenbildung, Gesundheits- und Hygieneunterweisung, zusätzliche ärztliche und zahnärztliche Versorgung vor allem für Kinder, Mütter und Schwangere. Die geistliche Förderung durch die Verkündigung des Evangeliums und die Unterstützung der bereits bestehenden Gemeindearbeit sind uns dabei ein wichtiges Anliegen.

Langfristig planen wir weitere Unterrichtszentren einzurichten, um mehr Kindern Zugang zu Bildung zu verschaffen und so ihre Lebensumstände und Zukunftsperspektive und die ihrer Familien nachhaltig zu verbessern.

Nepal Familie mit Kindern und Oma
Wohnhaus Baracke in Nepal mit Ziegen

Projektpatenschaft: Hygiene und Gesundheit

Mit einem monatlichen Betrag ab 10 € unterstützen Sie Teams unserer lokalen Projektpartner, die an unterschiedlichen Orten Aufklärungs- und Betreuungsarbeit, medizinische Hilfe, Frauenhilfe und vieles mehr leisten.

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